Franz Schubert - Der Weiberfreund songtext


Noch fand von Evens Töchterschaaren
Ich keine, die mir nicht gefiel:
Von fünfzehn bis zu fünfzig Jahren
Ist jede meiner Wünsche Ziel

Durch Farb’ und Form, durch Witz und Güte
Durch alles fühl’ ich mich entzückt:
Ein Ebenbild der Aphrodite
Ist jede, die mein Aug’ erblickt

Selbst die vermag mein Herz zu angeln
Bei der man jeden Reiz vermißt:
Mag immerhin ihr alles mangeln
Wenn’s nur ein weiblich Wesen ist!

Bei blonden, runden Dindonetten
Preis’ ich die Fülle der Natur:
An hagern schmächtigen Brünetten
Reizt mich verliebter Sehnsucht Spur

Bezaubernd ist die schlanke Schöne:
Doch auch der Krummen huldig’ ich;
An Amors Pfeil erinnert jene
Und die an seinen Bogen mich

So flattr’ ich rastlos, gleich den Bienen
Durch Amors Lustgefilde hin
Und selbst das Unkraut muß mir dienen
Um süßen Honig draus zu ziehn


Der Weiberfreund songtext
 

 
Other Lyrics by Franz Schubert

 
new lyrics
Franz Schubert lyrics are property and copyright of their owners. "Der Weiberfreund" lyrics provided for educational purposes and personal use only.